Zum Schwimmen an die Krumme Lanke?

Man hat hier in Berlin ja eine ziemliche Auswahl, wenn man sich im Wasser erfrischen will. Möchte ich mich in den Müggelsee stürzen, etwas mehr Ostflair und die Reste des alten Strandbads um mich herum? Vielleicht. Mal. Oder ich schnappe mir unter der Woche mein Handtuch und einen Badeanzug (keine Pflicht), nehme die U-Bahn bis Krumme Lanke und gehe zur Krummen Lanke. So heißt einer der Seen dort – der Schlachtensee gleich gegenüber ist auch nicht übel, vielleicht aber mit weniger Bademöglichkeiten.
Und da am See liegt dann die Berliner Bevölkerung glücklich und zufrieden in der Sonne. Jugendliche kreischen um ein Schlauchboot, aber es hält sich in Grenzen. Bekleidungs- oder sonstige Regeln gibt es nicht, sodass das nackte Tantchen neben dem gestylten Jugendlichen auf der Liegewiese dahinschmilzt. Alle sind zufrieden. Schade für meine lieben Schüler, denke ich; denn die meisten von ihnen grauen sich vor den nackten und halbnackten Leibern. Tja, so ist das nun mal hierzulande! (Heute habe ich echt gegrübelt, wo in Berlin ich sie hinschicken könnte zum Baden.)
Was mir gefällt: Etwas abseits vom Trubel eine der vielen kleinen Buchten ergattern und den See (fast) ganz für mich haben: Eine spiegelglatte Wasseroberfläche, heute noch die Haubentaucherfamilie mit Küken dabei. In der Ferne die Rufe der badenden Massen. Ansonsten Wald ringsherum und Stille. Nicht extreme Erfrischung, da das Wasser warm ist. Aber schön.

Ich persönlich finde schwimmen im See schöner als im Meer oder im Schwimmbad! Vor allem, wenn der See in einem Wald liegt.

Ein Kommentar

  1. Es müßte dir in Finnland gefallen.

Der Beitrag wurde am 12. Juni 2007 um 22:56 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Alltag gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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