Zum Geier, Wally!

Es gibt so diese ganz gewisse abgrundtiefe Freitagsmüdigkeit; diese Müdigkeit ist es, die mich manchmal in fremde Welten absinken lässt: Zum Beispiel vor die Glotze, Geierwally kucken.
Ich weiß, ich müsste mich jetzt verschämt errötend einem anspruchsvolleren Thema zuwenden, etwa der Analyse des Verhaltens einer verstockten Bauerntochter oder einer verlogenen Magd oder der Frage, warum der olle Papa so grantig ist und der Nachbarsbauer so schön leiden kann … mach ich aber nicht. So ein Film braucht einfach Liebe und Wut und Natur und ein Adlerbaby und ein Kind mit Rehaugen und eine widerliche, verlogene Magd und ein anständiges Happy-End. Mehr will ich nicht. Keine Analyse. Keine geknickte Selbstkritik, dass ich doch was Besseres hätte sehen oder tun können.

Nö. Ich stehe dazu: Es hat mir gefallen!

(Und du willst es doch auch, gibs zu!)

2 Kommentare

  1. Und wie ist es mit ‚Zür’cher Verlobung‘? Darf ich datt guckn?

  2. Klar darfst du …
    man muss sich nicht immer gleich hinterher im Internet outen!

    ;-)

Der Beitrag wurde am 15. Juni 2007 um 23:05 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Alltag gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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