Auf einen Sprung nach Prag
Wenn ich Koffer ohne Rolltreppen geschleppt habe, ein überteuertes Taxi bezahlt habe, ein nettes Hotel kennengelernt habe, Wind und Wetter und nasse Schuhe erlebt habe, die Altstadt bestaunt und nachts auf der Karlsbrücke gestanden habe, um beleuchtete Gebäude und knieende Bettler zu betrachten, wenn ich mich durch Geschäfte mit Spejbel-und-Hurvinek-Marionetten und bunten Ansteckern gekämpft habe und schließlich mit heißer Schokolade im Bauch wieder im Zug sitze, erschöpft und zufrieden, dann weiß ich: Ich war in Prag.