Das ganz abscheuliche Zwei-Satz-Drama

Es gibt unterwegs niedliche Hundchen mit verwirrtem Blick aus dunkelbraunen Augen, die so süß und trotzdem noch hundlich sind, dass in mir manchmal ein leiser Wunsch aufkeimt, auch mal wieder ein Hundchen zu haben, das ich steicheln kann und das sich in seiner Verwirrtheit in der S-Bahn an mich wendet, auf dass ich es beschütze, was aber eigentlich nicht meine Aufgabe wäre, weil er eigentlich mich beschützen müsste, aber so ist das nun mal mit diesen Wesen.
Andererseits gibt es Hundehaufen wie der, den ich heute in Lichtenberg auf einem Tram-Bahnsteig in der Möllendorfstraße gesehen habe, die so entsetzlich sind, so unsagbar groß und ekelhaft, dass ich mir nicht vorstellen möchte, wer den wegräumen muss, geschweige denn, dass ich selbst jemals für so etwas verantwortlich sein könnte.

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Der Beitrag wurde am 26. Januar 2008 um 0:45 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Alltag gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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