Frühstück

Eines meiner Lieblingsgedichte ist ganz schlicht und auf Französisch.
Ich versuchs mal auf Deutsch, natürlich ganz frei und spontan und nur so nebenbei:

Er gießt den Kaffee in die Tasse.

Er gießt die Milch in die Tasse Kaffee.

Er gibt noch Zucker in den Milchkaffee.

Mit dem Löffel rührt er um.

Er trinkt den Milchkaffee.

Er stellt die Tasse zurück,

ohne mich anzusehen, ohne mich anzusprechen.

Er steht auf. Setzt sich den Hut auf.

Er geht wortlos fort.

Und ich nehme den Kopf in die Hände.

Und weine.

6 Kommentare

  1. en francais, s.t.p. :-)

  2. Den französischen Urtext findest du unter dem Link oben!

  3. habe den link inzwischen gefunden *s* – das gedicht gefällt mir…

  4. Ach ja … dieses Gedicht musste ich damals an der französischen Schule (du erinnerst dich, Ulli?) auswendig lernen und dann vor der Klasse vortragen. Hat mir erst gar nicht gepasst! Aber dann hat es mir doch gefallen und heute fallen mir manchmal Passagen daraus ein. Und die Stimmung dazu.

    am 30. 01. 2008 um 21:34 Uhr von Franziska
  5. ….manchmal brauchen texte zeit ;-)

  6. Oh ja! (Da würden sich wohl so manche LehrerInnen wundern …)

Der Beitrag wurde am 28. Januar 2008 um 22:14 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Deutsch gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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