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	<title>thoitsch</title>
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	<description>Streifzüge durch den deutschen Alltag</description>
	<lastBuildDate>Sun, 07 Mar 2010 21:49:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Winterwochenende</title>
		<description>Man kann natürlich, statt in Berlin zu frieren und den grauen Winterhimmel anzustarren, auch mit dem Chor raus an den Webellinsee fahren, um zwischen intensiven Proben zur Matthäus-Passion einen zugefrorenen See mit Eissurfern, einen knisternden Wald und den Charme einer ehemaligen sozialistischen Jugendeinrichtung zu genießen. Kann man. </description>
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		<title>Mein oder dein Deutsch? Falsche Frage!</title>
		<description>Als DaF-Lehrer(in) hat man schon eine ganz schöne Verantwortung. Man gibt den vertrauensvollen Lernern ein Vokabular mit auf den Weg, mit dem sie sich dann bewähren müssen. Sie sollen nicht gleich anecken, sich lächerlich machen, Erstaunen hervorrufen. Deshalb unterrichte ich nicht Begriffe wie "Fernsehen kucken" oder "Frühstück essen", auch wenn ...</description>
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		<title>Im Januar</title>
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		<title>Rodeln</title>
		<description>Es ist ganz einfach: Du gehst hier aus dem Haus, gleich rechts, dann stapfst du ein Stückchen durch den Schnee die friedliche Straße entlang, bis die nächste Querstraße kommt. Das ist dann der Rodelbergweg. Den gehst du immer geradeaus, keine Sorge, das sind nur wenige Minuten, dann stehst du vor ...</description>
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		<title>Jahresendgeb&#246;ller</title>
		<description>Und wieder schleichen brave Bürger verängstigt durch Berlins Straßen. Es wird geschossen, wie jedes Jahr! Am besten presse man sich vor jeder Straßenüberquerung dicht an eine Hauswand, beobachte alle verdächtigen Fenster, Balkons und Passanten, und dann: zügig bitte, zügig über die Straße gehen, bei geringfügigen Explosionen nicht erstarren, es könnten ...</description>
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		<title>Weihnachtsges&#228;nge in der U-Bahn</title>
		<description>Der durchschnittliche U-Bahnbenutzer ist ja doch eher ruhebedürftig, aber anpassungsfähig. Bei scheußlichem Akkordeon-Gedudel (vielleicht sollte man den Besitzern doch einmal erklären, dass es sich um Musikinstrumente handelt) duckt man sich am besten, verschließt die Ohren und spendet nicht, bitte, nicht, um die Lärmerzeuger nicht noch zu ermutigen! Vorgestern aber setzt ...</description>
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		<title>Gem&#252;tlich</title>
		<description>Ich mag es, wenn ich samstags die Baumschulenstraße entlanggehen darf und wenn ich sehe, wie die älteren Leutchen sich grüßen, zufrieden ihre Wägelchen zum Supermarkt schieben und mal keine hektische Bombenstimmung wie in der Karl-Marx-Straße herrscht.
Auch wenn ich dort billiger einkaufen könnte.
Und mehr. </description>
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		<title>Rechts deutsch - links deutsch</title>
		<description>In Neukölln war das ganz anders. Da strömten nachts eher die arabischen Jugendgangs um den Block. Tagsüber konnte ich eine bunte Mischung aller Nationalitäten genießen und dann schnell bei Ahmed was einkaufen. Jetzt ist alles viel deutscher. Nachts hört man schon mal Klänge von der Straße, die wohl auch zu ...</description>
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		<title>Winzlingskrimi</title>
		<description>Seine Hand zitterte, als er die Waffe auf den Mann richtete. Jetzt nur nicht die Nerven verlieren! Alles hing von den nächsten Sekunden ab, alles. Ob Gundi zu ihm zurückkehrte. Ob er die Wohnung behalten konnte. Und ob er einfach genug Geld hätte, um weiterzuleben!
Er drückte ab. </description>
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		<title>Ganz kleines Liebesdrama</title>
		<description>Sie starrte auf die Tasten ihres Mobeltelefons, bis die Augen zu tränen anfingen. Er antwortete nicht. Wieder nicht. Keine Reaktion, nur böses, kaltes Schweigen. Sie hatte es geahnt! Sicher saß er schon mit dieser oberdämlichen Sandy im Eiscafé. Sicher hielten die beiden Händchen, während sie hier fast starb vor Sehnsucht. ...</description>
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