Luxus im Westen

Nach dem Motto “Man gönnt sich ja sonst nichts” nutze ich eine längere Pause und gehe mal in ein Kaufhaus. Im Westen. Ganz oben die Feinschmeckerabteilung hat mich früher schon mal in Begeisterung versetzt, also hoffe ich auf eine kleine Stärkung, ein feines Süppchen oder so … denkste. War das schon immer so? Die Hummermassen und Schokoladenköstlichkeiten, die edlen kleinen Küchlein für drei neunzig und die Kaviarhäppchen für neun achtzig … sie erschlagen mich. Die Leute, die da fein und reich und doch nicht wirklich zufrieden sitzen und Teures in sich reinschlürfen, sie ekeln mich. Ich verlasse abgestoßen und hungrig die Hallen und gönne mir draußen ein ganz normales, leckeres belegtes Brötchen.

5 Kommentare

  1. Mir hat einmal jemand erzählt, daß es in Planetensystemen nur ganz bestimmte Radien gibt, an denen sich Materie stabil zu einem Planeten verfestigen kann (oder nur dort stabil bleibt, die Bekanntschaft war eher kurz). So ist es auch mit besagtem Kaufhaus. Charlottenburg ist so ein Radius, sicher auch Grunewald und Klein-Machnow, Mitte vielleicht noch, dann aber definitiv Москва, Warszawa oder ä海. Keinesfalls jedoch Rixdorf, auch wenn es sich nun anders nennt.

  2. ojeh, diese seltsamen Zeichen hießen vorm Abschicken ‘Shanghai’.

  3. Ah, ich sehe, das “hai” von Shanghai ist noch da!
    Rixdorf und Warsawa gehören doch bestimmt noch in einen Radius, oder?

  4. Nö, Rixdorf wohl eher zu Prenzelberg und Wroclaw, Warszawa bald doch mehr zu Paris, London und Bares-rein und Da-ist-alarm..

  5. … und ich dachte, du merkst es nicht!

    ;-)

Der Beitrag wurde am 7. Februar 2008 um 21:40 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Alltag gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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