Archiv für die Kategorie 'Alltag'

Rechts deutsch – links deutsch

Freitag, 20. November 2009

In Neukölln war das ganz anders. Da strömten nachts eher die arabischen Jugendgangs um den Block. Tagsüber konnte ich eine bunte Mischung aller Nationalitäten genießen und dann schnell bei Ahmed was einkaufen. Jetzt ist alles viel deutscher. Nachts hört man schon mal Klänge von der Straße, die wohl auch zu Zeiten des letzten Krieges beliebt waren. Tagsüber sind es nette alte Rentner und gemütliche Verkäuferinnen, die noch von „Fidschis“ sprechen. Abends aber sehe ich auf der Straße grimmige junge Leute, blond und kampfbereit, die sich zu langweilen scheinen und am liebsten unter sich bleiben wollen. Unter Deutschen eben. Mit ihren Kampfhunden. Igitt.

Treptow

Dienstag, 06. Oktober 2009

Na denn – die Baumschulenstraße wird es sein! Der Mietvertrag ist unterschrieben, Gratulationen werden aber gerne noch unter der alten Adresse angenommen: Mit den freudigen Angeboten zur Umzugshilfe, versteht sich.

Baumschulenweg

Donnerstag, 01. Oktober 2009

Wer da wohnt, wohnt in der „Baume“ und hat alles: Den netten Einkauf, den Wald, die Spree und bald den schönsten S-Bahnhof der Stadt. Und wir dann direkt den Blick darauf. Auf in die Baumschulenstraße!

Wie jetzt, wo liegt denn Mariendorf?

Donnerstag, 01. Oktober 2009

Keine Ahnung. Wir werden es wohl nie wirklich erfahren, da dort eine gewisse Hausbesitzerin zwar ihre Wohnungen durch verschiedene Makler, die nichts voneinander wissen, anbieten lässt, sie dann hinterher aber doch lieber irgendwelchen Bekannten zuschanzt. Nee, nach Mariendorf ziehen wir nicht.

Mariendorf

Freitag, 25. September 2009

Kleiner, aber feiner lebt es sich in Mariendorf, das ist im südlichen Teil von Tempelhof. Die Wohnung erinnert noch an die alten Zeiten vor den Kriegen, mit Steinboden in der Küche, versteckten Schränkchen, einem tollen Balkon über einem ganz ganz tollen Garten, der mehr einem Dschungel ähnelt. Hier kann man sich wohlfühlen, auch wenn wir etwas zusammenrücken müssen. Das wird schon gehen, in der Kaiserstraße.

Niederschöneweide

Freitag, 25. September 2009

Manche nennen sie ja auch die Schweineöde, aber das ist ungerecht: Es gibt einen Kiez, originelle Straßen und große, bezahlbare Wohnungen. Nur dumm, dass der Vermieter lieber an Empfänger des Jobcenters vermietet als an Freiberufler.
Außerdem ist die Wohnung eh zu groß, was sollen wir denn mit so viel Platz und Licht?